An einem sonnigen Sonntagnachmittag sassen wir auf einer Parkbank am Quai und beobachteten die vorbeiflanierenden Menschen. Schräg gegenüber befand sich eine öffentliche Toilette, bei der man, da die Tür durch einen Stopper offengehalten wurde, in den Vorraum sah, wo sich die Pissoirs befanden. Ein junges Paar, ineinander verschlungen, näherte sich. Der Mann löste sich aus der Umarmung und suchte die Toilette auf. Sie wischte derweil auf ihrem Smartphone herum. Bald verliess der junge Mann, ohne sich die Hände zu waschen, die Toilette wieder und ging zu seiner Freundin hin, die ihre Hand in die seinige, mit der er soeben sein Geschäft verrichtet hatte, gleiten liess. Ist es nicht ungeheuer, sagte ich zu meinem Freund, dass sich in dieser Welt zwei Hände einfach so, in einer Selbstverständlichkeit, finden?