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Was ich in Salamanca auf den zweiten Blick sah

Nachmittags kam ich in der Altstadt von Salamanca an einer alten Hausfassade vorbei, an der ein Gerüst aufgebaut war. Ich blieb stehen, betrachtete das Gerüst und erkannte an den massiven Stahlträgern, dass es sich nicht um ein gewöhnliches Baugerüst handelte, sondern dass es als Stütze für das Gebäude diente. Erst später, als ich auf einem der Türme der Universidad Pontificia de Salamanca stand, die zwischen 1617 und 1766 erbaut worden war, erkannte ich von oben, dass hinter der Fassade das gesamte Gebäude abgerissen worden war. Es bestand nur noch die Fassade.

Abends schlenderte ich über den Plaza Mayor, auf dem ein kegelförmiges, grell erleuchtetes Gerüst stand, das vermutlich einen Weihnachtsbaum darstellte. Eine Frau und ein Mann gingen an mir vorbei. Der Mann trug ein neugeborenes Kind auf dem Arm, in ein Tuch gewickelt, dem er gut zusprach und es liebkoste. Erst auf den zweiten Blick sah ich, dass er kein Neugeborenes, sondern ein Hündchen auf dem Arm trug.

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