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le panseur

Wer Klartext redet…

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Sätze als Liste
(alphabetisch geordnet)

  • Abwehrreflexe

    Was sich evolutionsbiologisch über Jahrtausende herausgebildet hat, will der aufgeklärte Mensch in kurzer Zeit überwinden?


  • Achtung

    – Wie viel man davon jemandem, der als verrückt gilt, entgegenbringt, hängt auch davon ab, ob diese Person in einem bestimmten Bereich etwas leistet, was man selbst zu leisten nicht imstande ist.


  • Altersvorsorge

    betrifft vor allem junge Leute.


  • Atombombenexplosionsaufnahmen

    – ungeheuere Diskrepanz zwischen Ethik und Ästhetik.


  • Auf die Frage

    – ob er der Herr M. sei, antwortete er: So steht es in den Akten.


  • Bunte Haare

    Färbt er sich die Haare bunt, weil er glaubt, er würde dadurch seine Einzigartigkeit zum Ausdruck bringen, oder glaubt er, die bunten Haare machten ihn einzigartig?


  • Charaktereigenschaften

    – die zu grossen Leistungen führen, sind im Alltag oft eine Qual.


  • Da hätte ich auch selber drauf kommen können

    – in den meisten Fällen leider ein Irrtum.


  • Das Angenehme am Altern ist

    – dass die Selbstlügen immer ausgefeilter werden, bis man sie nicht mehr durchschaut und endlich sich selbst und somit an sich glaubt.


  • Das Essen

    – man sollte es irgendwo zwischen Nahrungsmittelaufnahme und Selbstüberspeisung verorten.


  • Das Genie

    Würde man es noch beneiden, nachdem man einen Tag lang mit seinem Gehirn gelebt hätte?


  • Das Sumpfprinzip

      – gilt fast überall: Sich möglichst nicht bewegen, um nicht noch weiter einzusinken.


  • Der Glückssucher

    – steht auf seinem Grabstein. Endlich hat er es gefunden.


  • Der Traummensch

    – scheint mir eine interessantere Idee zu sein als die Traumfrau oder der Traummann.


  • Der Zufall

    – man will ihm nichts überlassen und hofft dennoch, dass er günstig sein wird.


  • Die eignen Stärken

    – nicht jeder sucht sie dort, wo er sie finden würde.


  • Die fernen Lichter

    verlieren ihren Glanz, wenn man hingeht und feststellt, dass sie von einer Taverne stammen, in der einsame Säufer stumpf vor ihren Schoppen hocken.


  • Die Ideale

    einer Gesellschaft müssen notwendigerweise unerreicht bleiben, sonst wären es keine Ideale.


  • Die Lyrik

    hat einen schweren Stand: Sie muss sich ihr eigenes Publikum erdichten.


  • Die Misteln

    auf den Bäumen haben gestern in der Abendsonne gelbgrün geleuchtet.


  • Die Selbstdekonstruktion

    gewinnt gerade in Zeiten der Selbstoptimierung einen besonderen Reiz, es scheint sogar unvermeidlich, dass jene von dieser hervorgebracht wird.


  • Diese dünne Hülle

    in die der Alltag alles packt – immer wieder durchbrechen, sie zerreissen, immer wieder das Wesentliche freilegen.


  • Dogmen

    – zeit seines Lebens hat er sie bekämpft, aber am Dogma, dass man Dogmen bekämpfen muss, ist er gescheitert.


  • Ehrlichkeit

      – je vehementer sie propagiert wird, desto mehr greift Heuchelei um sich, denn man muss ja, um dem allgemeinen Credo gerecht zu werden, fortwährend Ehrlichkeit vortäuschen.


  • Ein Machertyp

    zeichnet sich dadurch aus, dass er viel vom Machen redet.


  • Einsam

    hat er sich immer nur unter Menschen gefühlt – nie im Alleinsein.


  • Elegant ist

    – wer auszuwählen versteht (lat. eligere: auswählen), aber nicht jeder, der auswählt, ist elegant.


  • Er wurde Opfer

    eines Selbstmordes.


  • Erziehung

    Man weiss ganz genau, wie sie zu bewerkstelligen wäre – solange man keine Kinder hat.


  • Erziehung

    so sehr sie uns auch prägt – manchmal scheint es, als hätte die Evolution einen Schutzmechanismus gegen sie entwickelt.


  • Es gibt gute Bücher

    – die einen einzigen Makel haben und dies ist der schlimmste Makel überhaupt: Sie bestätigen meine Meinung.


  • Es ist schön

    – wenn du ein wenig hier bist, aber stell bitte keine Fragen.


  • Etwas Ernstes

    – suchte sie und fand den Tod.


  • Feingefühl

    Es braucht wesentlich mehr Feingefühl, sich von Musik zum Nachdenken anregen zu lassen als von Worten.


  • Folklore

    ist manchen eine behagliche Kleidung, anderen ein zu enges Korsett, und manche benutzen sie wie ein Werkzeug für ihre Zwecke.


  • Furcht

    ist rational. Angst ist irrational.


  • Fürchtete

    er sich nicht so sehr vor dem Sterben, wäre er schon längst tot.


  • Geben Sie mir eine Chance

    – bedeutet so viel wie: Geben Sie mir ein Problem, an dem ich mich abarbeiten kann.


  • Geld

    ist vor allem dann wichtig, wenn man es nicht hat.


  • Gewohnheiten

    – sind sie vor allem deshalb so mächtig, weil wir ihnen so viel Macht zuschreiben?


  • Gewöhnlich

    sein zu wollen, ist heutzutage beinahe aussergewöhnlich.


  • Haufen

    Nur wer hin und wieder alles, was er weiss, über den Haufen wirft, schafft einen Berg, auf den er eines Tages hochsteigen kann.


  • Hörner

    – zuerst stösst man sich sie ab, ehe man sie wieder aufgesetzt bekommt.


  • Ich möchte mich kurz halten

    – sagte er und hielt eine halbstündige Rede.


  • Im Nachhinein

    ist man selten schlauer – höchstens demütiger.


  • In Gesellschaft

    kommt es meist nicht so sehr darauf an, was man sagt, sondern wie man spricht.


  • Irrtum

    Warum fürchten wir uns vor ihm, wo wir doch angeblich gerade aus Irrtümern lernen?


  • Jeder Mensch

    sollte in seinem Umfeld ein paar Menschen haben, denen er mehr vertraut als sich selbst – möglicherweise bewahrt ihn das davor, verrückt zu werden.


  • Kanalratte

    – dieser Name soll sich einmal auf einer Passagierliste der ehemaligen Swissair befunden haben, sagte ein Renter zum anderen.


  • Kein Problem zu sehen

    – wo eines besteht, ist bequemer als eine Lösung zu erarbeiten für ein Problem, das es nicht gibt.


  • Kinder

    Ist schon jemand auf die Idee gekommen, ihre Aussprüche zu sammeln und als Weissagungen eines Propheten herauszugeben?


  • Konsequent sein

    – bedeutet blind sein für die Schwächen der eigenen Prinzipien.


  • Konsequenzen

    – kennte man sie, man handelte nie – und warum denkt ein Mensch so viel über seine Handlungen nach, wenn er doch sagt: Zuerst denken, dann handeln.


  • Kreativität

    ist ein passiver Prozess.


  • Lachen

    – soll gesund sein, darum lache ich jeden Abend, ehe ich mich schlafen lege, zehn Minuten lang. Ich verstehe keinen Spass, wenn es ums Lachen geht.


  • Lebenslanges lernen

    – sagt man und meint damit vielleicht lebenslange Gelehrsamkeit?


  • Leute, die nichts zu verlieren haben

    – werden bewundert und gleichzeitig bemitleidet.


  • Lob

    ist erbarmungslos – denn es ist fast unmöglich, sich dagegen zu wehren, ohne zu allem Überdruss auch noch als bescheiden hingestellt zu werden.


  • Loben

      – wenn überhaupt, sollte man immer nur die Leistung einer bestimmten Person, niemals die Person selbst, denn so fällt es ihr leichter, das Lob nicht persönlich zu nehmen.


  • Meinung

    – zu allem müsse man eine haben, sagte er und ich hatte keine Meinung dazu.


  • Nichts ist langweiliger

    als ein Buch zu lesen, bei dem man bei jedem zweiten Satz, nachdem man ihn zur Hälfe gelesen hat, schon….


  • Noch das ärgste Unheil

    – das über ihn hereinbrach, löste in ihm Dankbarkeit aus, denn es erinnerte ihn an jene Zeiten, in denen er ohne dieses Unheil gelebt hatte.


  • pais und país

    – im Portugiesischen sind sich die Wörter für Eltern und Land sehr ähnlich.


  • pequeninho

    – sogar das Wort klein (pequeno) verkleinern die Portugiesen.


  • prämissieren

    – verwendete er als Ergänzung zum Wort Prämisse, nachdem er die Wörter Voraussetzung und voraussetzen gelernt hatte .


  • Privilegien

    Sie halten also an Ihren Privilegien fest, obschon Sie gar keinen Gebrauch davon machen? – Ja, allein der Umstand, sie zu haben, ist Grund genug.


  • Querdenker

    – manche haben nur deshalb Erfolg, weil sie genug elastisch sind, so dass man sie wie eine quergestellte Matratze durch eine schmale Tür hindurchpressen kann.


  • Rasend schnell

    machst du das jetzt! sagt der Vater zu seiner sechsjährigen Tochter und sie erwidert: So schnell wie der Rasen wächst?


  • Raststätte

    – treiben sich dort tatsächlich viele suspekte Leute herum oder lässt sie die Raststätte suspekt erscheinen?


  • Redensarten

    – es gibt elegantere Arten, zu reden.


  • Redewendungen

    – meist ungeeignet, um einer Rede eine unerwartete Wendung zu geben.


  • Scheinbar

    stellte er sich in den Schatten.


  • Schlechte Leistungen

    – werden öfters belohnt als man denkt.


  • Schonfristen

    – man gewährt sie nicht ohne Erwartungen.


  • Sein Unglück

    rührte daher, dass er sein eigenes Glück nicht fassen konnte.


  • Sich mit Kleinkram zu beschäftigen

    – kann befreiend sein.


  • Sollte

    – ein Verb, das mir weniger oft aus der Feder fliessen sollte (wenn ich denn zum Schreiben eine benutzen würde).


  • Sommernachtstraum

    wo das Deutsche ein Wort braucht, braucht das Portugiesische deren sechs: Sonho de uma noite de verão.


  • Sprachrohr der Nation

    – nannte man ihn. Dann wurde er des Plagiats überführt.


  • Sprichwörter

    – sich ihrer bewusst zu bedienen, mag klug sein (da trennt sich die Spreu vom Weizen). Sie ganz zu meiden, ist asozial.


  • Swiss Market Index

    – geträumt, dass er um fünf Prozent zulegt. Dieser Traum hat mich beschämt.


  • Tabus

    Seit es zur Norm geworden ist, sie zu brechen, hat das Tabubrechen viel an Reiz eingebüsst.


  • Über den Tod

    nachzudenken, vor allem über den eigenen, kann sehr entspannend sein.


  • Um verständlich zu schreiben

    – hätte er sich – z.B. ein Autor wie J. Derrida – gerade derjenigen Methoden bedienen müssen, die er problematisieren wollte, wodurch er zwar verständlicher, aber weniger glaubwürdig wäre.


  • Vernunft

    – manchmal muss man sie beiseitelegen, um verständig handeln zu können.


  • Verständnis aufbringen

    – fällt leichter, wenn man verstanden hat, wofür man Verständnis aufbringen soll.


  • Verstehen Sie mich bitte nicht falsch

    – wer so beginnt, sollte gar nicht erst sprechen.


  • Viel verdient

    – wer allein schon durch seinen Namen seinem Lohnzahler einen Mehrwert schafft. Wer dahingegen meint, er könnte nur mit harter Arbeit viel verdienen, hat den Kapitalismus nicht verstanden.


  • Vielleicht hat

    – wer sich der eigenen Einzigartigkeit gewiss ist, es nicht mehr nötig, diese zur Schau zu tragen.


  • Vielversprechend

    klingt nur, was man noch nicht genau geprüft hat.


  • Von der Ferne

    hörte er seinen Mitmenschen zu, schnappte hin und wieder ein paar Sprachbrocken auf. Er verstand alles und begriff nichts.


  • Von der Trauer

    zur Schönheit besteht eine stärkere Beziehung als umgekehrt, so sind beispielsweise traurige Filme oft in einem gewissen Sinne schön, während Schönheit nur selten Trauer hervorruft.


  • Vorschnelle Urteile

      sollte man immer langsam fällen.


  • Während des Totenmahls

    sagt die alte Witwe: Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich in einem Restaurant und kann selber entscheiden, was ich esse.


  • Was ich hoffe

    – dass meine Worte kein Gewicht haben.


  • Weniges

    in meinem Leben hat mich bewegt.


  • Wer alles persönlich nimmt

    – überschätzt sich selbst masslos.


  • Wer aus Angst

    zu stolpern, nur noch kriecht, wird zum Stolperstein für andere.


  • Wer ganz sich selbst ist

    – unterscheidet sich vom Affen nur noch physiognomisch.


  • Wer immer nur

      in der Gegenwart lebt, hat unendlich viele unendlich kurze Leben.


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